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ALDI life

Seit 24.09.2015 bieter der Discounter ALDI einen Musikstreamingdienst.  Hinter ALDI life steckt die Essener Medion AG, aus dessen Haus ALDI auch regelmässig Computer anbietet.

Für 7,99 € im Monat erhält man Zugriff auf 34 Millionen Songs, 10000 Hörbücher und mehr. Bei der Audioqualität bietet der Dienst Wahlmöglichkeiten zwischen 64 und 320 kbps.

Aldi life kooperiert dabei mit napster und nutzt dessen Angebot. Der im Vergleich zur Konkurrenz um zwei Euro günstigere Tarif könnte also auch neue Kunden für napster anlocken, einen der ersten Musikstreaminganbieter, der gegen Konkurrenz wie spotify, deezer und andere ins Rennen geht.

Aldi life


Apple music

Am 30.06.2015 startete Apple Music, der Streamingdienst aus dem Hause Apple.

Im Angebot sind 30 Millionen Songs für 10 € im Monat, sowie eine Familienvariante für 15 €.

Apple music


BABOOM

Der Unternehmer Kim "Dotcom" Schmitz plant für 2014 einen Musikstreamingdienst mit dem Namen "Baboom".

"Wir machen einen iTunes-Spotify-Hybrid-Mitbewerber, der es den Künstlern erlaubt, direkt an ihre Fanbasis zu verkaufen und 90 Prozent des Geldes zu behalten", teilte Schmitz mit. Auch mit dem kostenlosen Streaming sollen die Künstler Geld verdienen. User sollen ein Plug-In installieren, das beim Surfen im Netz bei Baboom geschaltete Reklame anstelle anderer Werbung anzeigen soll.

"100 Prozent des Geldes wird dem User gutgeschrieben, der es dann für Musik ausgeben kann", sagte Schmitz. Das sei gewissermaßen Entlohnung für die Werbung, der sich die Surfer aussetzen. "Wir schätzen, dass die User in der Lage sein werden, zehn zusätzliche Alben im Jahr zu kaufen, ohne dafür zu bezahlen."

Allerdings befindet sich die Seite seit Jahren im "Wartestatus".

BABOOM


Deezer

Nachdem Deezer - ein Streaming-Dienst aus Frankreich - jahrelang kostenlos auch von Deutschland aus nutzbar war, ist die Seite seit Dezember 2011 nun auch nur noch als Abo nutzbar.

Der Dienst bietet über 25 Millionen Titel (!) und kostet 5 € in der Standardvariante und 10 € in einer Version, die auch offline und auf Smartphones nutzbar ist.

Deezer


Google play music

Seit 06.12.2013 ist der Musikstreamingdienst von Google unter dem Namen "Google Play Music" in Deutschland verfügbar.

Der Dienst bietet 20 Millionen Titel für 10 Euro im Monat - ein Probemonat ist kostenlos.

Eine App für Android und iOS erlaubt streaming übers Mobilfunknetz.

Bis zu 20.000 Titel können aus der eigenen Musiksammlung in die Cloud geladen werden und sind dann über den Dienst verfügbar.

Google play music


Grooveshark

Ein bißchen iTunes und ein bißchen Last.fm, und noch ein bisschen mehr ist Grooveshark Lite.

Der Musikstreamdienst bietet neben der Möglichkeit, auch als unregistrierter User Songs kostenlos anzuhören, folgende Möglichkeit: Registrierte Benutzer können selber Stücke hochladen. Werden diese dann wiederum kostenpflichtig heruntergeladen, verdienen daran der Künstler, der User, der die Musik hochgeladen hat, und Grooveshark.

Grooveshark ist seit dem 18.01.2012 von Deutschland aus nicht mehr aufrufbar.

Grooveshark hat zum 30.04.2015 seinen Dienst nach einem Vergleich mit Major-Labels komplett eingestellt.

Kurz nach dem Ende von grooveshark startete ein Klon unter dem Namen groovesharks, der 90 % der Inhalte vom alten grooveshark beinhalten soll. Die Legalität dieser Seite erscheint eher zweifelhaft.

Groovesharks


imeem

Imeem bezeichnete sich selbst als das weltweit führende soziale Netzwerk im Bereich Musikstreaming.

User konnten auch selbst Musik, Bilder und Videos hochladen. Viele Titel waren bei immem allerdings nur als 30sec-Schnipsel zu hören, die bei anderen Diensten in voller Länge verfügbar sind.

Imeem wurde von myspace übernommen und ist inzwischen abgeschaltet.

imeem


Jamendo

Auf Jamendo können Musiker ihre Lieder veröffentlichen - unlimitiert, kostenlos und legal. User können diese anhören, downloaden, rezensieren,  weiterempfehlen und in ihre playlists aufnehmen.

Nach eigenen Angaben hat Jamendo  rund 550.000 Nutzer, die auf ein Repertoire von mehr als 20.000 Alben von über 12.000 Musikern zugreifen können (Stand Juli 2009).

Jamendo finanziert sich unter anderem durch Werbung auf der Webseite.

Jamendo
Jango
Jango, ein weiterer US-Musikstreaming-Dienst aus New York nach dem üblichen Prinzip: eine Similar-Artist-Station kann auch von nicht registrierten Usern angehört werden. Wer sich registriert bekommt Zusatzfunktionen.
Jango
Juke

Juke ist das Musikportal von Media-Markt und Saturn.

Für 9,99 Euro monatlich gibt es  den neuen Musik-Streaming-Dienst seit September 2011.

20 Millionen Songs stehen zur Verfügung.

Die Songs stehen jederzeit nach einem Login im Netz zur Verfügung und können am Rechner, Mac oder über eine kostenlose App auf Smartphones angehört werden. Damit die Lieder auch ohne Netzzugang immer wieder angehört werden können, kann der Nutzer sie vorher in eine Favoritenliste ziehen und beispielsweise auf dem Rechner speichern. Diesen Dienst bietet Juke für eine unbegrenzte Zahl von Titeln an.

Juke
last.fm

Die Eingabe eines Interpreten oder einer gewünschten Musikrichtung (z.B. celtic rock) genügt, und schon spielt last.fm kostenlos und endlos Musik dieses Künstlers und ähnliche Musik.

Wer sich zusätzlich registriert (kostenlos!) kann die gespielten Titel bewerten ("Lieblingslied" oder "nie wieder spielen". Ausserdem merkt sich last.fm die angehörte Musik und erstellt mit der Zeit ein Profil, anhand dessen nach einiger Zeit musikalische Nachbarn (User mit ähnlichem Musikgeschmack) ermittelt werden.

User können sich in Gruppen zusammenschliessen mit einer eigenen Radiostation mit dem Musikgeschmack aller Mitglieder dieser Gruppe, last.fm macht Musikempfehlungen, gibt Konzerthinweise, zeigt Biographien der gespielten Interpreten an, bietet ein Forum und und und ....

Wer 2,50 € monatlich investiert bekommt zusätzlich eine eigene Radiostation direkt auf sich zugeschnitten - auch mit der Möglichkeit nur die als Lieblingslieder markierten Songs anzuhören.

Last.fm spielt die Musik auf Wunsch im Browser selbst, im Flash-Player-Fenster des Browser oder in einer eigenen sehr übersichtlichen Software. Der Flash-Player bietet parallel eine Diashow des Interpreten oder falls vorhanden das Video des gespielten Songs.

Songs die bei anderen Musikdiensten (z.B. napster oder spotify) gespielt werden oder eigene mp3 die über einen player laufen (windows-media-player, songbird, etc.) können "gescrobbelt" werden. Dabei werden die tags der gespielten songs ans last.fm-Profil übertragen.

Last.fm lohnt einen Besuch, momentan die empfehlenswerteste Adresse im Internet für kostenlose Streams nach eigenem Geschmack.

Der on-demand Service wurde am 12.04.2010 aus Kostengründen eingestellt.

Update:

Vom 28.04.2014 wird last.fm keine Musik mehr von eigenen Servern streamen. Der player spielt nur noch Musik von youtube bzw. man wird zu spotify weitergeleitet. Gescrobbelt werden kann weiterhin.

last.fm


mixcloud

Auf Mixcloud können sich registrierte Nutzer Radioinhalte und DJ-Sets anhören, die als "Cloudcasts" bezeichnet werden. Die Inhalte auf Mixcloud werden nämlich nicht auf lokalen Rechnern gespeichert, sondern befinden sich in der Wolke des Amazon-Webservices.

Auf Mixcloud können sich Nutzer und Inhalte-Anbieter vernetzen. Dies geschieht auf ähnliche Weise wie beim Microblogging-Dienst Twitter. Man kann sich gegenseitig folgen, oder aber es folgt nur der Nutzer dem Inhalte-Anbieter (oder umgekehrt). Sowohl Nutzer als auch Inhalte-Anbieter können außerdem sehen, wer sich den Cloudcast angehört hat - und sich danach bei Interesse weiter vernetzen. Auch Ähnlichkeiten mit dem Sozialen Netzwerk Facebook sind erkennbar: Es können auf den Pinnwänden der Nutzerprofile Kommentare hinterlassen werden.

Derzeit sind auf Mixcloud nur Cloudcasts zu finden, die Musik beinhalten. DJ-Sets aus den Bereichen Reggae, House, Electro, Soul dominieren die Liste der populärsten Cloudcasts.

Um einen Cloudcast bei Mixcloud anzulegen, wird von den DJs oder Radio-Hosts das Ausfüllen einer Playlist verlangt. Diese dient dazu, dass die Künstler, deren Musik in den Cloudcasts gespielt wird, ihre Tantiemen bekommen.

Das Geschäftsmodell von Mixcloud ist eine Mixtur aus Online-Werbung und Gebühren für Nutzer und Content-Anbieter für spezielle Dienstleistungen. Die Nutzung von Mixcloud wird weiterhin gratis sein. Aber es wird einerseits einen Premium-Account für die Zuhörer geben, die besondere Angebote und eine werbefreie Zone haben wollen, andererseits ein Premium-Modell für die Anbieter von Inhalten, die ihre Shows regelmäßig hosten möchten und mehr Platz benötigen.

Vision von Mixcloud ist es, das YouTube für das Radio zu werden.  Die Beta-Phase soll noch im Laufe des Jahres beendet werden. Die weiteren Pläne des Londoner Unternehmens sehen vor, dass die Cloudcasts künftig in gängige WLAN-Radiosoftware-Archive eingespeist werden. Auch eine mobile Version von Mixcloud, etwa für das iPhone oder Android-Smartphones, ist in Planung.

mixcloud


Napster

Die ehemalige illegale Musiktauschbörse bietet seit Dezember 2005 eine legale Musik-Flatrate an. Im Jahr 2011 wurde Napster vom amerikanischen Musik-Streamingdienst Rhapsody übernommen und bietet seinen Dienst inzwischen in 16 europäischen Ländern an.

Für 9,99 € im Monat kann man unbegrenzt über 18 Millionen Titel streamen und auf Wunsch downloaden und offline anhören. Diese verteilen sich auf über 750.000 Alben  von mehr als 625.000 Interpreten.

Über die täglichen Neuzugänge im Angebot kann man sich auf Wunsch per Newsletter informieren lassen. 

Für 14,95 € monatlich lassen sich die Titel auf einen mobilen Player übertragen. ("Napster to go")

Zahlreiche fertige Musikchannels, Empfehlungen, ein Forum, etc. ergänzen das Angebot.

Das Angebot lässt sich eine Woche kostenlos testen.

Die neueste Version 4 kann nun auch im Brower ohne Software-Installation genutzt werden, also auch für Apple-User interessant. Allerdings läuft Napster derzeit nicht mit Safari.

Napster kann ausserdem mit einer eigenen App auf Smart-TVs von LG über LG Magic Remote Control genutzt werden.

napster
radio.de

Radio.de ist ein Portal für Internetradios. Ein player ist in die Seite integriert, es genügt ein klick auf den "hören"-button. Bei der Sendersuche lassen sich z.B. Länder, Bitrate oder Musikrichtung filtern. Wer sich (kostenlos) registiert, kann sich Favoriten speichern.

Radio.de integriert den Sendernamen in die Webadresse, aus "ndr2" wird also z.B. "ndr2.radio.de", so daß man seine Lieblingssender auch als Favoriten speichern kann ohne über das Portal radio.de zu gehen.

Momentan sind ca. 3500 Sender integriert.

Das besondere sind aber "eigene" Sender, die nur bei radio.de verfügbar sind, z.B. das "partytaugliche" apresski.radio.de oder deutschpop.radio.de.

radio.de
rdio

Der Musikstreaming-Dienst Rdio ist seit 12.01.2012 auch für deutsche Anwender erhältlich. Der Musikkatalog umfasst 12 Millionen Titel. Anwendungen gibt es für Windows und Mac sowie für iOS-, Android- und Windows-Phone-Geräte. Dazu steht auf der Website ein Online-Player bereit.

Im Anschluss an eine 7-tägige kostenlose Testphase verlangt Rdio 5 Euro bei Online- und Desktop-Nutzung; wer auch mit der App Zugriff auf seine Musik haben möchte, bezahlt 10 Euro. Rdio wurde 2009 von den die Kazaa-Erfindern und Skype-Gründern Niklas Zennström und Janus Friis aus der Taufe gehoben.

Update 23.11.2015:

Rdio hat Insolvenz angemeldet und wurde vom Streaming-Dienst pandora (in Deutschland nicht verfügbar) übernommen.

pandora
simfy

Simfy war ein kostenloser Musik-Streaming-Dienst  aus Berlin der über 20 Millionen Songs bietet, die on-demand, als playlisten oder im Künstler-Radio oder Tag-Radio gestreamt werden. Simfy-Premium für 10 € im Monat ist komplett werbefrei und dort werden auch Alben zum anhören angeboten, die zum Teil beim kostenlosen Simfy-Basic (5 €) nicht vorhanden sind. Ausserdem können Premium-User ihre playlisten auf ein smartphone synchronisieren. Dies alles geschieht über die simfy-Webseite oder den simfy-Desktop-Player, der stark an spotify erinnert. Die angehörten Titel können an den last.fm-Account gescrobbelt werden.

Update 04.05.2015

Simfy konnte sich nie richtig am Markt durchsetzen und schliesst seine Pforten. Bestandskunden wird empfohlen zu deezer zu wechseln.

deezer
Spotify

Spotify ist ein Musikdienst aus Schweden, in mehr als 50 Ländern verfügbar und der führende Musikstreamingdienst.

Im Angebot sind momentan über 20 Millionen Songs,  alle grossen Labels sind mit dabei. Einzelne Songs können angehört werden, ganze Alben, ähnliche Künstler usw. Ausserdem kann man playlisten anlegen. Spotify kann die gespielten Titel an last.fm scrobbeln.

Spotify wurde bei den TechCrunchEuropeAwards mit den Preisen  “Best Web Application or Service”, “Best Startup Founders” und “Best New Startup" ausgezeichnet.

Spotify koopieriert mit zahlreichen anderen Anbietern, u.a. mit Bang & Olufsen (der Streamingdienst wird dort in den Audioplayer Beosound 5 integriert) oder mit Sonos.

Sehr einfach können playlisten erstellt und geteilt werden.

Die Premium-Variante mit bester Audio-Qualität und der Möglichkeit die Songs offline zu hören kostet  10 €.

Spotify hat derzeit (01/2015) 15 Millionen zahlende Premium-Abonnenten und 45 Millionen weitere Anwender.

spotify
Tidal

Aus dem Musikdienst WiMP wurde 2015 Tidal.

Die Basisvariante kostet 9,99 Euro im Monat, der "HiFi"-Dienst satte 19,99 € und streamt dann im hochwertigen Flac-Format.

Tidal hat 25 Millionen Songs im Angebot und bietet einige Künstler exklusiv, die es sonst nirgendwo gibt, wie z.B. Taylor Swift.

tidal
Vevo

Die YouTube Musik-Seite vevo.com wurde im Rahmen eines grossen Live-Events in New York City gestartet.

Prominente wie Lady Gaga, Adam Lambert, Bono, Pete Wentz, Mariah Carey und Google-CEO Eric Schmidt begleiteten den Launch der neuen Musik-Video-Webseite in Manhattan. Vevo.com verfügt derzeit über 75.000 Musik Videos von 5191 Künstlern in mehr als 20 Musik Kategorien, darunter Blues, Musik für Kinder, Gospel, Klassik, Country, Electronic, Jazz, Latino, Pop, R & B, Soul, Rap, Hip-Hop, Reggae, Rock und andere.

Die Nutzer haben die Möglichkeit, Wiedergabelisten mit bis zu 75 Videos zu erstellen. Fast 800 Playlists sind bereits angelegt. Vevo.com wurden erstmals im April 2009 von YouTube und der Universal Music Group als Gründungspartner angekündigt. YouTube Vevo ist ein Premium-Online-Musik-Dienst, der die YouTube-Video-Technik nutzt.

Sony Music Entertainment ist als weiterer Gründungspartner im Juni 2009 dazugekommen, AT & T, ein amerikanischer Mobilfunkanbieter, hat im Oktober ein entsprechendes Partnerschafts-Abkommen mit YouTube unterzeichnet.

Anfang dieses Monats gab Vevo.com zudem eine Partnerschaft mit der CBS Interactive Music Group bekannt, zu der Last.fm und mehr als 90 Radio-Stationen gehören. Am Montag gab dann auch EMI Music bekannt Inhalte von der Labels Astralwerks, Blue Note, Capitol und Virgin sowie von unabhängigen Künstlern und Labels über vevo.com zu verbreiten. Damit dürfte klar sein, das Vevo derzeit eines der heißesten Musik Start-UPs im Internet ist.

vevo